SEITENBAU
Stage NWR II News
Zentrale Komponente Nationales Waffenregister II

Ausbau des Registers zur Abbildung des Lebenszyklus einer Waffe

SEITENBAU entwickelt die Zentrale Komponente für das Projekt Nationales Waffenregister II

Die ständige Konferenz der Innenminister und -Senatoren der Länder (IMK) hat den Ausbau des Nationalen Waffenregisters (NWR) zu NWR II beschlossen. Die organisatorische Umsetzung des Projektes übernimmt die Bund-Länder-Arbeitsgruppe NWR (BL AG NWR) unter Vorsitz des BMI. Das NWR II wird unter Weiternutzung der bisherigen Komponenten umfassend ausgebaut und weiterentwickelt. Das Hauptziel ist dabei die Abbildung des gesamten Lebenszyklus einer Waffe, von der Herstellung bis zur Vernichtung.


Somit werden in NWR II künftig eine Reihe weiterer Informationen erfasst, die in der bisherigen Ausbaustufe noch nicht im Register abgebildet sind. Dies sind unter anderem Daten, welche die wesentlichen Waffenteile einer Waffe betreffen und die Beziehungen zwischen Waffen und Waffenteilen, sowie Daten zu hergestellten und gehandelten Die Übermittlung der betreffenden Daten soll teilweise durch die Waffenhersteller- und Händler selbst erfolgen. Da eine direkte Anbindung von Herstellern und Händlern aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist, muss die Zentrale Komponente des Registers außerdem um eine sogenannte Kopfstelle erweitert werden.


Wie bereits bei der Erstellung des NWR I wurde SEITENBAU wiederum mit der Entwicklung der Zentralen Komponente beauftragt. Dies beinhaltet unter anderem:

  • Erweiterung des bestehenden Datenmodells um weitere Objekte und Beziehungen
  • Umsetzung der neuen Meldungen/Nachrichten um die neuen Objekte zu pflegen
  • Umsetzung der neu entstandenen komplexen Nachrichten, mit denen Überlassungen, Reparatur, Garnierung Verlust und Vernichtung von Waffen und Waffenteilen nachvollziehbar registriert werden können. Diese komplexen Nachrichten erlauben Anwendungsfälle über Behörden und Zuständigkeitsgrenzen hinweg.
  • Erweiterung der Möglichkeiten den Lebenslauf einer Waffe/eines Waffenteils nachzuvollziehen.
  • Werkzeuge für die registerführende Stelle um die Anforderungen, die durch den erweiterten Benutzerkreis entstanden sind, erfüllen zu können.
  • Anbindung der Kopfstelle an die zentrale Komponente des NWR.


Angesichts der sehr erfolgreichen Entwicklung von NWR I setzt die BL AG NWR auch für den weiteren Ausbau des Systems zu NWR II vollständig auf das bewährte Entwicklungsteam mit Capgemini, Cassini, ]init[, sogeti Deutschland GmbH und SEITENBAU. Zur Entwicklung der Kopfstelle wurde zudem die DVZ M-V GmbH, der IT-Dienstleister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, mit in das Team geholt. Mit der Realisierung von NWR II wurde bereits Anfang 2017 begonnen, der Launch der Anwendung wird 2019 erfolgen.


Weitere Informationen zu NWR II auf den Webseiten des IT-Planungsrates


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