intramo - die Architektur im Überblick

Intramo basiert auf einer modernen J2EE-Schichten-Architektur und integriert Cocoon als XML-Portalframework. Die typische Architektur eines Portals mit intramo zeigt das untenstehende Systemschaubild. Dabei können abgesehen von den originären intramo-Modulen für alle Systemkomponenten wie Datenbanken, Verzeichnisdienste oder Applikationsserver sowohl Open Source, als auch weitverbreitete kommerzielle Produkte eingesetzt werden.

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Portal-Architektur mit intramo

Die Softwarekomponenten von intramo

Applikationsserver
Der Java-Application-Server ist die Basis der Portallösung. Über ihn werden die verschiedenen Webanwendungen betrieben. Dazu gehören in erster Linie das Portalframework von Cocoon und die darauf aufsetzende intramo-Portalanwendung, aber auch Komponenten wie der intramo-Webeditor. Über den Application-Server findet auch die Authentifizierung am LDAP-kompatiblen Benutzerverzeichnis statt („Container Based Security“). Intramo unterstützt prinzipiell jeden J2EE-basierten Applikationsserver, es bestehen bereits Schnittstellen zu folgenden Produkten: Tomcat, IBM Websphere

Verzeichnisserver
Im Verzeichnisserver werden die Benutzerdaten gehalten, die Portalanwender werden darüber hinaus am Verzeichnisserver authentifiziert. Der intramo-Ressource-Manager nutzt zudem den Verzeichnisserver zur Darstellung von Mitarbeiterdaten im Portal. intramo unterstützt prinzipiell jeden LDAP-basierten Verzeichnisserver, es bestehen bereits Schnittstellen zu folgenden Produkten: Open LDAP, Novell eDirectory, Microsoft Active Directory (ADS)

Portalframework Cocoon
Java und XML basiertes Open Source Framework mit Portalengine der Apache Foundation, das als technische Grundlage für die intramo Portal Anwendung genutzt wird.

Intramo Portal Anwendung
Die auf Cocoon basierenden Portalanwendungen, welche die für die Benutzer direkt nutzbaren Funktionen umfassen.

Portal-Datenbank
In der Portaldatenbank sind alle Informationen abgelegt, die für die Anwendungslogik von intramo (z.B. Personalisierungsfunktionen, weitere Anwendungsdaten) und für die Steuerung des Portals notwendig sind. Hier können alle SQL-basierten Datenbanken integriert werden, die von der Datenbankabstraktionsschicht Torque unterstützt werden. (z.B. MySQL und Oracle).

CMS/Webeditor
Mit dem CMS werden alle Portalinhalte erzeugt und gepflegt, die nicht aus anderen Datenquellen, wie z.B. dem Verzeichnisserver importiert werden. intramo integriert eine Open Source CMS-Komponente, es bestehen jedoch auch Schnittstellen zu den kommerziellen Produkten CoreMedia und Imperia sowie dem Government Site Builder (GSB) der Bundesverwaltung. Die CMS-Dokumente werden dabei über den Webeditor erstellt und bearbeitet. Dabei kann je nach Implementierung entweder der jeweilige CMS-Webeditor oder aber der intramo-Webeditor genutzt werden.

CMS-Server
Im CMS-Server werden die im CMS erstellten Dokumente gespeichert, versioniert und an das Portal ausgeliefert.

intramo-User Provider
Der User Provider ermöglicht die Anbindung des CMS an den Verzeichnisserver, der auch für die Portalanwendung genutzt wird.

intramo-Event Listener
Der Event Listener ist für das Zusammenspiel zwischen Portal und CMS-Server verantwortlich. Er sorgt dafür, dass durch Aktionen im CMS bestimmte Reaktionen im Portal ausgelöst werden können (z.B. Workflow-Benachrichtigungen, Abonnements,...).

intramo-Security Wrapper
Java Anwendung, die für das Rechtemanagement verantwortlich ist.

intramo-Ressource Manager
Java Anwendung, die für die Auslieferung, Aggregierung und Speicherung der XML Inhaltsobjekte aus den verschiedenen Datenquellen (CMS, Portaldatenbank und Mitarbeiterverzeichnis)  verantwortlich ist.

Datenbank-Abstraktionsschicht (Torque)
Zwischenschicht, über die der Ressource Manager und der Security Wrapper auf die Portaldatenbank zugreifen. Ermöglicht zudem die Anbindung unterschiedlicher, von Torque unterstützter DBMS.

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